Schreiben an den Petitionsausschuß vom 4.1.05
Landtag Nordrhein-Westfalen
Petitionsausschuß
Postfach 101 143
40 002 Düsseldorf
Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
1) am 1. September 2004 sandte ich an die Ministerin für Schule, Jugend und Kinder als oberste Verantwortliche mehrere Dokumente, die ich hiermit auch Ihnen zukommen lasse. Es geht u.a. um eklatantes Fehlverhalten und Erpressung einer ganzen Klasse am Berufkolleg Essen Ost. Auf dieses Schreiben habe ich bis heute keinerlei Reaktion erhalten.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Lehrer, es sind Schüler/innen durch die Kripo Essen befragt worden.
Weder Berufskollegen/innen, Schüler/innen oder Andere, die diesen »Fall« kennen begreifen, daß die Ministerin bzw. ihr Ministerium bis zum heutigen Zeitpunkt in der o.g. Angelegenheit nichts unternommen hat.
Von meinen Informanten/innen an der Schule erfuhr ich, daß bisher auch noch kein Schüler seitens des Ministeriums befragt worden ist?! Darf das sein? Es geht um Erpressung, einem Straftatbestand. Was müßte denn eigentlich passieren, damit die Verantwortlichen sich für Straftaten, die im Zuge des Unterrichtes von Lehrern verübt werden, interessieren? Oder hofft man einfach, daß Gras über die Sache wächst?
2) am 8. September 2004 sandte ich eine eMail an die Ministerin für Schule, Jugend und Kinder. Zwei Tage später erhielt ich eine Antwortmail. Es hieß, meine Nachricht hätte man erhalten, die Bearbeitung könne aber noch etwas dauern. Darauf rief ich im Ministerium an. Man erklärte die Bezirksregierung für zuständig.
Dort war man dann tatsächlich zuständig und deutete gleichzeitig an, daß es im Ministerium »nicht ganz so schnell zugehen würde«. So sieht es in der Tat aus.
Wir haben dann telefonisch das unter (2) aufgeführte Problem nach einigen Tagen lösen können.
Wäre ich aber selbst nicht aktiv geworden, würde ich bestimmt auch heute noch auf eine Antwort warten.
Darf ich darauf hoffen, wenigstens von Ihnen in den nächsten Tagen zu hören?
Mit freundlichen Grüßen
Voerde, den 4. Januar 2005