Sie sind hier: Unglaublich


Aus dem Gespräch, daß mit dem ehemaligen Schulleiter, einigen seiner Mitarbeitern und mir stattgefunden hat:

.... Nachdem jeder mal was sagen durfte kam ich auch an die Reihe. Ich erklärte zu Anfang, daß ich mich seit vielen Jahren für die Belange Schwächerer, zum Beispiel für Tiere und Kinder, einsetze.
Dies kommentierte der »Abteilungsleiter« Braune kopfschüttelnd mit den Worten: »Wie weltfremd«.
Danach bin ich nun sehr erfreut, daß keiner der von mir befragten Schüler diesen Herrn Braune kennt und der Allmächtige bewahre uns davor, daß sich an diesem Zustand etwas ändert..., ich stelle mir vor, daß er diese Meinung vor Heranwachsenden vertreten darf und sie diese tiefe Weisheit übernehmen könnten! ....

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.... Der ehemalige Schulleiter Herr Schulze erklärte,
daß er in den Klassen nachgefragt hätte, und einige Dinge hätte man zwar so nicht bestätigt und man wäre nun übereingekommen, daß die Schule, wenn noch einmal etwas abhanden kommen sollte, die anstehenden Kosten übernehmen würde. (Ich glaube er meinte damit, daß man halt beim nächsten mal die Schüler nicht mehr erpressen wolle). Im übrigen, wenn es ja so wäre, dann wäre das ja fast eine Straftat und er überlege, ob er vielleicht die Bezirksregierung informieren solle. Ja, und dann wären da noch zwei Schülerinnen bei ihm gewesen, die ganz geheimnisvoll taten, daß es da noch mehr in Bezug Leschke zu berichten gäbe... aber er habe dem keinen Glauben geschenkt. ....
Kann man Herrn Schulze seine Haltung verübeln? Er ist ein älterer Herr, mittlerweile im Ruhestand, habe ich gelesen. Ich könnte mir vorstellen, daß er gar keine Lust mehr hatte, vielleicht hat er auch aber auch gar nicht verstanden, um was es ging, vielleicht hat er ja noch gelernt, daß Erpressung und Angst erzeugen ein legitimes Mittel zur Unterrichtsgestaltung ist. Man weiß es nicht...?

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.... So haben sich dann natürlich einige Lehrer kollegialerweise auf die Seite von Frau Leschke geschlagen.
So auch die Klassenlehrerin Frau Delib: Am 24.2.2004 kam sie in die Unterstufe zu Frau Leschke, sagte etwas zu ihr und spielte dann in Richtung meiner Auszubildenden während sie sich affektiert die Hand auf den Mund hielt: »Huch, ich muß ja vorsichtig sein, sonst bekomme ich auch noch einen »blauen« Brief!«
Schauspielerisch wohl keine Glanzleistung aber um o.g. zu blamieren bzw. ins lächerliche zu ziehen echt gelungen. Hut ab Frau Delib!
Eine befreundete Psychologin konnte mir auch nicht erklären, ob die Beteiligten nur einfältig, dumm, boshaft oder abgestumpft sind. Der Auslöser für dieses handeln ist egal, aber sollten sie nicht besser eine Arbeit machen, die ihrem Naturell entspricht? .....

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.... Bis letzte Woche
(es soll sich da was geändert haben?) mußten die Schüler bis zum nächsten Unterrichtstag die gestellten Aufgaben fotografiert und natürlich auch ausgearbeitet haben.
Wie sollten sie das um Himmels Willen schaffen? Dienstags Schule und mittwochs darf ich dann keine Termine annehmen, weil meine Auszubildende das Studio braucht? Und bei Außenaufnahmen: Mittwoch, Donnerstag und Freitag schlechtes Wetter, was dann?
Selbst wenn der Film mittwochs fertig belichtet wäre, also die geforderten Aufnahmen im »Kasten« wären: Wir bekommen die Fotos (normalerweise) nicht bis Samstag! Samstags und sonntags wird im Labor nicht gearbeitet, also verläßt der Film frühestens Montag Nacht das Labor, wäre dienstags im Studio. Die Schüler können (fast) unmöglich diese Aufgabe bewältigen. Ich habe ihr zwei mal versucht das zu erklären, obwohl ich eigentlich nicht verstehen kann das eine »Laborantin« und »Photografenmeisterin« diese Tatsachen nicht kennt!
Deshalb noch mal: Obwohl sie spätestens nach meiner Erklärung wußte, daß es praktisch unmöglich ist, die Aufgaben bis zum nächsten Unterricht fertig zu haben, erwartete sie dieses und hatte mal wieder Grund die Klasse nieder zu machen! ....